Nonverbale Kommunikation: Die Sitzposition

Hast du schon einmal während eines Meetings deine Sitzposition verändert? Mit Sicherheit. Das könnte natürlich auf die Länge oder die mäßige Kurzweiligkeit des Meetings zurückzuführen sein. Es könnte auch ein anderer Grund dafür verantwortlich sein: Möglicherweise möchte dein Körper „sprechen“ und nonverbal kommunizieren.

In der nonverbalen Kommunikation (Körpersprache) spiegelt die Sitzhaltung die geistige Haltung wider. Wenn dir zum Beispiel jemand gegenüber vorne auf der Stuhlkante sitzt, könnte der- oder diejenige entweder „auf dem Sprung“ oder sehr interessiert an deinen Informationen sein („gib mir mehr davon“). Deutungen sind zwar vage, bei intensiver Wahrnehmung der Situation kommen wir allerdings der Bedeutung des körperlichen Ausdrucks ziemlich nahe.

Beobachte deine eigene nonverbale Kommunikation

Eine Sitzhaltungsänderung spiegelt eine geistige Veränderung wider. Beim oben genannten Beispiel könnte die Haltungsänderung etwas mit dem soeben gesagten Meeting-Inhalt zu tun haben. Unbewusst drückt der Körper aus, dass sich der eigene Gedankengang geändert hat. Beobachte dieses Phänomen zunächst bei dir und überprüfe was du zu diesem Zeitpunkt denkst. Nimm erst dann die Sitzhaltung deines Gegenübers im Gesamtkontext wahr. Sofern es passt, frage den- oder diejenige nach Feedback oder der persönlichen Meinung zum Thema.

Beoabachte deine und die nonverbale Kommunikation der anderen. Viel Erfolg dabei!

In einem Kommunikationstraining erfährst du wie unser Unterbewusstsein auf nonverbale Kommunikation reagiert.

Dein Team von Lernen mit Aussicht®